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GEDENKEN - giovedì 17 ottobre 2019 

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[DAS MASSAKER]

Die Vorgeschichte

Es war nicht vorhersehbar...


Die Versilia war Teil der Westfront der Gotenlinie. In dem Gebiet zwischen der Mündung des Flusses Serchio (an der Grenze zum Landkreis Pisa) und der Mündung des Flusses Magra (an der Grenze zum Landkreis La Spezia) war eine ganze Division der Waffen-SS stationiert.
Die von faschistischen Funktionären des Landkreises erarbeiteten Pläne der Deutschen sahen vor, dass die Zivilbevölkerung des gesamten Gebiets evakuiert werden und in die Gemeinde Sala Baganza, nördlich des Apenningebirges im Landkreis Parma, übersiedeln sollte.
Der diesbezüglich erteilte Befehl war absurd und nicht umsetzbar. Ohne Transportmittel konnte der Umzug so vieler Menschen mitsamt Haustieren und Verpflegung nicht durchgeführt werden. Dennoch versuchte die Zivilbevölkerung der drohenden Kriegsschlacht zu entfliehen und zog in scheinbar sicherere Gebiete.
Auch das kleine, abgelegene und nur über Saumpfade erreichbare Dorf Sant’Anna di Stazzema nahm mehrere Hundert Flüchtlinge auf. Die meisten kamen aus der Versiliaebene, einige aber auch aus weiter entfernten Orten. So waren unter den Opfern auch die Tucci aus Foligno, die Pavolini aus Piombino, die Bonati und Scipioni aus La Spezia, die Scalero aus Genua, die Cappiello aus Neapel, die De Martino aus Castellammare di Stabia, die Danesi aus Pavia, die Ficini von der Insel Elba und viele andere Auswärtige.
Im Sommer 1944 vervierfachte sich die Bevölkerung auf etwa 1500 Menschen.
Ein Problem bestand darin, ein Dach über dem Kopf zu finden, aber am schwierigsten war es, Nahrungsmittel aufzutreiben. Dennoch hoffte man hier vor der Gewalt des Krieges sicher zu sein.
Im Morgengrauen des 30. Juli 1944 kam es beim Monte Ornato zwischen Partisanen der 10. Garibaldi-Brigade und deutschen Truppen zu einem Gefecht, das in einem Rückzug der Nazis endete. Die Partisanen bewegten sich weiter landeinwärts Richtung Lucca.
Am 5. August befahlen die Deutschen die Evakuierung des kleinen Dorfs Sant’Anna di Stazzema. Wenige Tage später, nachdem die Einwohner versichert hatten, dass sich im Dorf keine Partisanen aufhielten, wurde der Befehl widerrufen. So nahm das Leben der Bewohner und Evakuierten in Sant’Anna seinen gewohnten Rhytmus wieder auf. Nichts ließ auf das bevorstehende Losbrechen des Hasses der Nazis schließen.





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