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GEDENKEN - lunedì 27 marzo 2017 

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Gegen das Vergessen

Die Gräuel eines Krieges

In Sant’Anna di Stazzema wurde am Morgen des 12. August 1944 eines der grausamsten Verbrechen verübt, das an der italienischen Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg begangen wurde.

Die mörderische Wut der Nazis brach plötzlich und unerbittlich über jede und jeden herein. In den Weilern des kleinen Dorfes, in Vaccareccia, bei den Case, in Moco, Pero und Coletti, blieben nach wenigen Stunden hunderte Körper zurück, leblos, massakriert, verbrannt, zerfetzt.

An jenem Augustmorgen ermordeten sie in Sant’Anna Großeltern und Mütter, sie ermordeten Kinder und Enkel. Die Dorfbewohner ermordeten sie und die vielen Evakuierten, die sich auf der Suche nach einem sicheren Versteck vor dem Krieg hierher geflüchtet hatten. Sie ermordeten Anna, die Jüngste des Dorfes, die gerade 20 Tage vorher zur Welt gekommen war. Evelina haben sie ermordet. Sie lag an diesem Morgen in den Geburtswehen. Ermordet haben sie auch die junge Mutter Genny, die ihren kleinen Mario schützen wollte und dem Nazi, der auf sie schoss, ihren Holzschuh ins Gesicht schleuderte. Sie ermordeten den Priester Innocenzo, als er die Nazis anflehte, seine Leute am Leben zu lassen. Die acht kleinen Kinder der Familie Tucci ermordeten sie gemeinsam mit ihrer Mama. 560 Menschen wurden zur Beute jener mörderischen Wut. Ohne Erbarmen. Schutzlose Menschen, ohne Verantwortung, ohne Schuld. Und dann kam das Feuer. Sie verbrannten die Körper, die Häuser, den Hausrat, die Ställe und Haustiere. An diesem Tag haben sie in Sant’Anna die ganze Menschheit ermordet.

Das Massaker von Sant’Anna di Stazzema verursacht bis heute tiefe Bestürzung und Trostlosigkeit. Es ist eines der grausamsten Kapitel der Nazibarbarei, jenes Krebsgeschwürs, das Europa befallen hatte und die Werte der Demokratie und Toleranz niederwalzte. Eine abscheuliche Beleidigung der Menschenwürde. An diesem Tag im August 1944 beschloss der Mensch, sich selbst zu verleugnen, den Schutz und Respekt des Lebens und die darin verwurzelten Menschenrechte zu verweigern.



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